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14.07.2005 11:43 Alter: 12 yrs
Kategorie: Kampagne

Armut in den neuen Bundesländern gestiegen


In Ostdeutschland sind steigende Armutszahlen zu verzeichnen. Außerdem wächst Ungleichheit zwischen Ost- und Westdeutschland, wenn auch nur geringfügig.

In den neuen Bundesländern lebt jeder fünfte Einwohner in Armut. Damit stieg die Armutsquote im letzten Jahr auf 20 Prozent, während sie im Westen Deutschlands bei 15 Prozent gleich blieb.

Diese Zahlen hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung veröffentlicht. Die Forscher sehen in der hohen Arbeitslosigkeit den Hauptgrund für die gestiegene Armut in den neuen Bundesländern. In Ostdeutschland sind 40 Prozent der Erwachsenen (20 bis 60 Jahre) direkt oder indirekt von Arbeitslosigkeit betroffen: entweder durch eigene Arbeitslosigkeit oder die Arbeitslosigkeit eines Familienmitgliedes. Im Westen liegt die Zahl bei 20 Prozent.


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